Die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen hat 30 Artikel.

 1 Verbot, 28 Rechte - und dann Artikel 29: Die Grundpflicht gegenüber der Gemeinschaft.

 

«Jeder Mensch hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entwicklung seiner Persönlichkeit möglich ist.»  (Absatz 1 des ARTIKEL 29 DER UN – MENSCHENRECHTSCHARTA)

 

Also: 28 Rechte, eine Pflicht? Dann sollte es uns doch ganz leichtfallen, diese eine Pflicht zu erfüllen,

damit wir alle 28 Rechte genießen können, oder?

Wie bereit sind wir, uns mit (oder trotz) aller Individualität als Teil eines Miteinanders einzubringen?

Sind wir willens, persönlich Verantwortung zu übernehmen, damit eine für alle funktionierende,

sichere und lebenswerte Gemeinschaft gelingen kann?

Wer hat sie eigentlich, die Verantwortung?

Und was ist mit Freiheiten, Pflichten, Solidarität, Egoismus, Bequemlichkeit, Machbarkeitsgrenzen und all den Grauzonen dazwischen?

 

Kommt mit uns auf eine Forschungsreise zu scheinbaren Unmöglichkeiten, überraschenden Lösungsvorschlägen, Mut machenden Gedanken(brücken).

Zwischen Bühne und Publikum. Zwischen Rechten und Pflichten.

Zwischen Menschen.

 

Premiere und Uraufführung am 21.Mai.22 auf dem Festival für die Menschenrechte, KULTUR im Oberbräu, Holzkirchen,

 

Lydia Starkulla, Spiel und Leitung

Urmel Saurle, Spiel und Recherche

Kristina Günther, Recherche

Sarah Schill, Spiel und Autorin

Stefan Weyerer, Musiker und Musik

 

„Wo beginnen die universellen Menschenrechte? An den kleinen Orten, nahe dem eigenen Zuhause. So nah und so klein, dass diese Orte auf keiner Weltkarte zu finden sind. (...) Die Nachbarschaft, in der wir leben, die Schule oder die Universität, die wir besuchen, die Fabrik, der Bauernhof oder das Büro, in dem wir arbeiten. Das sind die Orte, wo jeder Mann, jede Frau und jedes Kind gleiche Rechte, gleiche Chancen und gleiche Würde ohne Diskriminierung sucht. Wenn diese Rechte hier nicht gelten, gelten sie nirgendwo. «*ELEANOR ROOSEVELT

 

Fotos: Manfred Lehner